Ein spritzig-humorvolles Roadmovie mit Charmeur Manfred Krug, das das Zeug zum 70er Jahre-Kultfilm hat und auf seine Wiederentdeckung wartet. Wie schon ein Jahr zuvor in Herrmann Zschoches Film "Weite Straßen - Stille Liebe" spielte Manfred Krug in Roland Oehmes Komödie die Rolle des Fernfahrers, die ihm dann später in der Bundesrepublik in der Serie "Auf Achse" große Popularität brachte. Das Roadmovie wird begleitet von beliebten Rock-Bands der 1970er-Jahre, wie der Klaus Renft Combo, Phönix, Impuls 73, Illés und Günther Fischer. Gedreht wurde an Originalschauplätzen. Als kleine Randnotiz: Wenige Jahre nach dem Kinostart wurde der Film auf Eis gelegt - Hauptdarsteller Manfred Krug sowie Bandleader Klaus Renft von der Renft Combo galten nach ihrer Ausreise in den Westen nicht mehr als leinwandtauglich.Mit der DEFA-Komödie "Wie füttert man einen Esel" eröffnet das rbb Fernsehen seinen Abend zur Würdigung des 80jährigen Gründungsjubiläums der DEFA. Die "Deutsche Film AG", Kurzform: DEFA, wurde am 17. Mai 1946 als volkseigenes Filmunternehmen der DDR in Potsdam-Babelsberg gegründet. In den 44 Jahren ihres Bestehens entstanden etwa 700 Spielfilme, 2250 Dokumentar- und Kurzfilme und 750 Animationsfilme. Eine beeindruckende Bilanz.Unter dem Titel "DEFA 80" blickt das rbb Fernsehen am 16. und 17. Mai 2026 auf die ostdeutsche Filmgeschichte. Nach dem Eröffnungsfilm folgen die Spielfilmklassiker "Karbid und Sauerampfer" und "Die Mörder sind unter uns". Die Erstausstrahlung von "DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg" und die Dokumentationen, beide ebenfalls von Knut Elstermann, "Hier dreht die DEFA! - Berliner Orte und ihre Filme" sowie "So klang die DEFA - Filmmusik aus Babelsberg" runden den Abend faszinierend wie filmhistorisch ab. Am 16. und 17. Mai schließen sich jeweils nachmittags die sechs DEFA-Kult-Märchenfilme "Der Hasenhüter", "Die Gänsehirtin am Brunnen" und "Rotkäppchen", die samstags laufen, sowie "Wie heiratet man einen König", "Hans Röckle und der Teufel" und "Das tapfere Schneiderlein" am Sonntag der filmischen Würdigung der ostdeutschen "Traumfabrik" an.