Jahr für Jahr werden die Dörfer im Felstal der Wildach von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Der junge Ingenieur Ambros Lutz, der selbst aus dieser Gegend stammt, will mit einem gewaltigen Staudamm endlich Abhilfe schaffen. Doch von Anfang an stößt er auf schier unüberwindliche Schwierigkeiten: Das anfängliche Misstrauen und die Ablehnung der Dörfler kann er zwar zunächst ausräumen, aber der reiche Bauer Krispin Sagenbacher schürt aus persönlicher Missgunst weitere Konflikte, und die ausbeuterischen Machenschaften des Unternehmers Wohlverstand tun ihr Übriges, um das Projekt zu gefährden. Als Wohlverstand italienische Fremdarbeiter zu Billiglöhnen anheuert - darunter den sympathischen Angelo ÷, eskalieren die Probleme, da die Einheimischen um ihre versprochenen Arbeitsplätze fürchten. Als ein furchtbarer Gewittersturm aufzieht und der halbfertige Damm unter den entfesselten Naturgewalten einzubrechen droht, sind im Angesicht der ungeheuren Gefahr Streit und Missgunst vergessen, auch wenn Sagenbacher alles daransetzt, dies zu verhindern.