Nach dem Tod seines Vaters erbt der Müllerssohn Hans den Kater Minkus. Darüber ist er so enttäuscht, dass er am liebsten aus dem Fell Pelzhandschuhe fertigen lassen möchte. Doch der Kater überredet den gutmütigen Hans, ihm stattdessen ein Paar Stiefel zu kaufen - das würde er auch bestimmt nicht bereuen! Als gestiefelter Kater zieht Minkus nun davon und erlegt Rebhühner. Die Beute bringt er an den Hof von König Otto und Prinzessin Frieda und erhält als Belohnung einen Sack voll Gold. Mit diesem Geld könnte Hans die Steuerschulden des Vaters beim bösartigen Zauberer Abaddon tilgen und so seinen Bruder befreien, den Abaddon in einen Hund verwandelt hat.